Chorgemeinschaft
Chorgemeinschaft Lyra ehrte ihre langjährigen Mitglieder während der Weihnachtsfeier 2011
Donnerstag, 22. Dezember 2011 um 13:34 Uhr

Rolf Hettmannsperger, Hermann Schlegel, Klaus Schneider (v. l.)

 

(hüb). Im festlichen Rahmen einer Weihnachtsfeier ehrte die Chorgemeinschaft Lyra diejenigen Mitglieder, die dem Verein über

Jahrzehnte die Treue hielten. „Sie alle“, lobte der Vorsitzende Rolf Hettmannsperger, „leisteten einen wichtigen Beitrag zur

Erhaltung und Förderung des Chorgesangs, was Anerkennung und höchste Wertschätzung verdient“. Alle hätten sie in guten,

vor allem aber in schwierigen Zeiten zum Verein gestanden und sich zu seinen Zielen bekannt. Daraus erwachsen sei, über

die sachliche Interessengemeinschaft hinaus auch so manche menschliche Freundschaft. Von den sechs Sangeskameraden,

die geehrt werden sollten, hatten sich leider fünf aus familiären oder gesundheitlichen Gründen entschuldigt.

In Abwesenheit geehrt wurden Rosemarie Erthal und Gerhard Bannholzer für 25 Jahre mit der silbernen Ehrennadel.

Zum Ehrenmitglied ernannt und mit der Goldenen Ehrennadel bedacht für 40 Jahre aktives Singen wurde Peter Böser.

Schon 50 Jahre sind Wilfried Hettmannsperger und Helmut Maier Mitglied der Lyra. Die Ehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft,

davon 55 Jahre aktive Sangestätigkeit, konnte Hermann Schlegel persönlich entgegennehmen. Gewürdigt wurde auch seine langjährige Mitarbeit zur Erfüllung der kulturellen Aufgaben des Vereins. Bereichert, war zu vernehmen, habe er auch so manche Veranstaltung mit seinen solistischen Vorträgen. Da ihm alle Vereinsehrungen zuteil wurden erhielt er einen Präsentkorb.

Beeindruckt zeigte sich auch Bürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick von den gesanglichen Darbietungen und der Vielseitigkeit des Vereins, den seine Theatergruppe mit einem Schwank aus der Feder von Norbert Kiefer unter Beweis stellte. In ihrem Grußwort würdigte sie die Chorgemeinschaft Lyra. Sie sei eine wichtige kulturelle Gemeinschaft für die Stadt, alle Mitglieder brächten sich ein und wirkten in das Gemeinwesen hinein. Sie dankte allen, die zur Gemeinschaft positiv beitrügen.

 
Willi Klein ist Deutschlands dienstältester Sänger
Donnerstag, 22. Dezember 2011 um 12:18 Uhr

Willi Klein, Rolf Hettmannsperger (v. l.)

 

(hüb). Ein besonderes Ständchen wird die Chorgemeinschaft Lyra 1904 e.V. Bruchsal ihrem dienstältesten Sängerkameraden

darbringen, kann der Jubilar doch auf stolze 83 aktive Sängerjahre zurückblicken. Bis März dieses Jahres versorgte er sich

in seinem Zuhause noch selbst, nun ist das Haus Cura aufgrund altersbedingter Beschwernisse sein Domizil.

Heute wird er im Kreise seiner Familie seinen Geburtstag feiern. Bemerkenswerte vier Generationen werden da sein,

gratulieren und ihn würdigen. „Das Singen ist mein Leben“, sagt er und so verzauberte er mit seiner herrlichen Tenorstimme

über lange Jahre seine Zuhörer, ob im Chor oder als Solist. Bei unzähligen Konzerten mit seiner Lyra glänzte er.

Auch Hochzeiten, Geburtstage und traurige Anlässe bereicherte er mit seinen Vorträgen. Oft verhalf er der Chorgemeinschaft

bei Sangeswettbewerben zu guten Bewertungen. Schon in jungen Jahren galt Willi Klein als Gesangstalent und vielleicht wäre

aus ihm, wäre der Krieg nicht gewesen, ein Opernstar geworden. So blieb der begnadete Sänger in seiner Heimatstadt Bruchsal.

Viele Musikfreunde, auch über die Stadtgrenzen hinaus, schwärmen noch immer von seinen Operettenarien aus

dem Zigeunerbaron oder dem Land des Lächelns. In Erinnerung sind auch noch seine unvergessenen Duette mit

Anneliese Gehring-Bischoff. Nicht nur als eifriger Chorsänger schätzten ihn seine Mitsänger, sondern auch als Mensch

und Freund. Seit dem 15. Lebensjahr gehört seine große Liebe dem Gesang aber auch Frohsinn war ihm wichtig,

ist er doch Gründungsmitglied des Komitees Bruchsaler Fastnachtsumzüge. Tugenden wie Zuverlässigkeit, Freundschaft und

Kameradschaft ließen ihn zu einem angenehmen, wertvollen Sangeskameraden der Lyra werden.

Auch im wirtschaftlichen Bereich bei Jubiläen, Sommerfesten und sonstigen Veranstaltungen unterstützte er den Verein

tatkräftig. Einige Jahre wirkte er im Vergnügungsausschuss und im Verwaltungsrat.

Bei soviel Engagement blieben Ehrungen nicht aus. Von Vereinsseite ist die Ernennung zum Ehrenmitglied und Sonderehrungen

bis hin zur Verleihung der Ehrenmedaille erwähnenswert. Vom Badischen und Deutschen Chorverband sowie vom

Sängerkreis Bruchsal erhielt er alle möglichen Auszeichnungen. Oberbürgermeister a.D. Bernd Doll ehrte ihn mit der Ehrennadel der Stadt Bruchsal. Willi Klein hat sich um die Pflege und Förderung des Chorgesangs große Verdienste erworben, ihm ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der Chorgemeinschaft zu verdanken, für all dies dankte ihm der

Vorsitzende Rolf Hettmannsperger.

 

 
Konzert 2011- Nach Wien im Walzertakt
Sonntag, 04. September 2011 um 10:21 Uhr

 

Wien, die Stadt der Musik ist immer wieder Anziehungspunkt und Ziel für große und kleine Chöre, Musikensembles, Liebhaber von

vokaler und instrumentaler Musik. Die Chorgemeinschaft Lyra Bruchsal machte es andersherum und holte die Walzerseligkeit und

Lebensfreude dieser „Weltstadt der Musik“ herein in das Bürgerzentrum Bruchsal. „Nach Wien im Walzertakt“ war denn auch der

Titel für den anspruchsvollen Konzertabend im voll besetzten Rechbergsaal, der Besuchern und Ausführenden wohl lange

in Erinnerung bleiben wird und Einiges abverlangte. Dafür sorgte eine Gesamtbesetzung wie man sie nicht allzu oft erleben kann.

Männer-, Frauen- und Gemischter Chor der Lyra, dazu fünf teils choreigene Solistinnen und Solisten. Tatjana Kontorovich am

Klavier, zum Teil zusammen mit Otmar Wiedenmann-Montgomery, dem Dirigenten der Chorgemeinschaft welcher auch die

musikalische Gesamtleitung des Konzertes inne hatte, sowie das rund 40 Mitglieder umfassende Orchester der Kurpfalzphilharmonie aus Heidelberg, musizierten und sangen in beeindruckender Weise. Eine besondere Herausforderung stellte im ersten Teil des Konzertes die Aufführung der Sammlung „Liebeslieder-Walzer“ von Johannes Brahms dar. Bei dieser 18 Untertitel umfassenden Komposition war die Anspannung und Konzentration den Chormitgliedern anzumerken. Die Bewältigung solcher Literatur setzte konsequente Probenarbeit voraus und verdient Respekt und hohe Anerkennung. Die dabei aufgetretenen Solistinnen und Solisten mal im Solo, Duett oder als Gesamtensemble meisterten ihren jeweiligen Part immer bestens unterstützt von Orchester oder Klavier mit Bravour. Gleiches gilt für das anschließende Ständchen von Franz Schubert „Zögernd leise in des Dunkels nächtger Stille“, mit der akkuraten Mezzosopranistin Margot Spatschke und dem Frauenchor, wohl temperiert, begleitet vom Orchester. Bei der Fest-Ouvertüre, von Carl Reinicke, hatte dann der Männerchor Gelegenheit sich auszuzeichnen, was er mit sichtlicher Freude und begeisternd warnahm.

Im zweiten Abschnitt des Konzertes waren es besonders die verschiedenen Solovorträge die das Publikum entzückten.

Vereinssolist Max Botterer eröffnete als Bariton diesen Teil mit einem Stück aus der Operette „Der Kellermeister“ dem die Zuhörer fast andächtig lauschten. Dann zeigte Jens Skibbe seine tenorale Stärke in glasklarer Intonation von „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Land des Lächelns“ von Franz Lehar. Mit einer Partie aus „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss, konnte sich danach Alois Schnorrberger mit seiner profunden Bassstimme und seiner unnachahmlichen Art in Szene setzen, ehe abermals Max Botterer mit viel Gefühl „Alle Tage ist kein Sonntag“ vortrug. Sopranistin Christine Bartelmetz brachte sehr temperamentvoll „Hör ich Cymbalklänge“ aus der Operette „Zigeunerliebe“, ehe aus „Zar und Zimmermann“ Jens Skibbe mit dem übrigen Solistenensemble als Background „Lebe wohl mein flandrisch Mädchen“ intonierte. Max Botterer mit „Dunkelrote Rosen“ aus „Gasparone“ von Carl Millöcker, sowie Alois Schnorrberger mit einem ausdrucksstarken Marsch-Couplet von Johann Strauss und schließlich Jens Skibbe mit dem sehnsuchtsvoll interpretierten „Wolgalied“ von Franz Lehar überzeugten die Solisten erneut.

Nach dem Soli „Der Pole trinkt galant“ mit Jens Skibbe und Alois Schnorrberger als Duo und zusammen mit dem Chor

„Trink uns zu“ den der gemischte Chor sichtlich erfreut über den gelungenen Konzertablauf voller spürbarer Entspannung

darbot, entlud sich auch in den Besucherrängen dankbar brausender Beifall, offensichtlich in Anerkennung der eminenten

Leistungen aller Gesangs-Interpreten und des großartigen Orchesters der Kurpfalzphilharmonie. Hohe Anerkennung und großer Dank galt beim anschließenden Empfang im Ehrenbergsaal den musikalisch und organisatorisch Hauptverantwortlichen und allen Mitwirkenden, sowie den großzügigen Sponsoren. Dirigent und Chorleiter Otmar Wiedenmann-Montgomery und Vorsitzender Rolf Hettmannsperger wurden zum Erfolg besonders beglückwünscht.

Alfred Veith

 
5 Tage in Böhmen und Sachsen
Sonntag, 19. Juni 2011 um 12:14 Uhr

Die Gruppe der Lyra Bruchsal bei einer Wanderung in den Tissauer Wänden (Tschechien).

Die Chorgemeinschaft Lyra Bruchsal führte in diesem Jahr ein 5 Tagesausflug nach Dresden, das Ost-Erzgebirge, die tschechisch-böhmische und die sächsische Schweiz und ins Elbsandsteingebirge.          40 Teilnehmer verbrachten vom 1. bis 5. Juni, 5 abwechslungsreiche und schöne Tage im Freistaat Sachsen.

Auf dem Programm standen ein Besuch in der Frauenkirche und den Sehenswürdigkeiten des wieder aufgebauten Dresden. Das Schloss Pillnitz mit Schlosspark, die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge und eine Wanderung über die Felsen der Bastei. Ein Abstecher ins Nachbarland Tschechien brachte die Gruppe zu den Tissauer Wänden, zur Burg Schreckenstein bei Usti (Aussig) über der Labe (Elbe) und in die Stadt Litomerice (böhmisch Leimeritz). Ebenso durfte eine Raddampferfahrt auf der Elbe, vorbei an den Felswänden des Elbsandsteingebirges nicht fehlen. Untergebracht war die Gruppe, schön gelegen, auf einem bewaldeten, mit Blumenwiesen durchzogenen Flecken im Ost-Erzgebirge, im Ort Schellerhau. Dort auf ca. 750 m/üNN fand man die nötige Ruhe und Erholung, zwischen den teils anstrengenden Ausflügen, bei Tagestemperaturen um die 30° C.

Auf der Rückreise am Sonntag wurde noch der Wallfahrtsbasilika 14 Heiligen, erbaut von Balthasar Neumann, im oberen Maintal bei Staffelstein, ein Dankbesuch abgestattet. Über die Höhen von Tauberfranken und dem Odenwald ging die Heimreise dann nach Bruchsal, wo die Gruppe am Sonntagabend wohlbehalten eintraf.

Das ausführliche Reise-Tagebuch findet Ihr im internen Bereich.

 
Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Lyra
Montag, 04. April 2011 um 17:35 Uhr

Mit Liedvorträgen und dem Sängerspruch wurde die diesjährige Jahreshauptversammlung satzungsgemäß eröffnet.

Nach Begrüßung und Totengedenken erfolgte der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Rolf Hettmannsperger. Er umriss ein gutes Vereinsjahr mit umfangreichem Programm. Es umfasst musikalische Höhepunkte wie die Teilnahme am Chorfestival „ singende, klingende Stadt „ , dem Festgottesdienst unter Mitwirkung der Männer-Kreischöre bei der Schubertmesse in St. Josef ; sowie Besuche von Vereinsfesten und Pfarrfesten. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz z.B. beim beliebten Schlachtfest und Sommerfest am Belvedere. Nicht zu vergessen der wunderschöne Tagesausflug an die Saarschleife. In der Vorschau auf 2011 kommt eine gesanglich-musikalische Herausforderung auf alle zu, denn ein großes Konzert steht am 5.11.2011 auf dem Programm.

Abschließend bedankte sich der 1. Vorsitzende bei der Vorstandschaft, dem gesamten Verwaltungsrat, bei allen Mitgliedern, Gönnern und dem Chorleiter für die gute Zusammenarbeit. Sein Aufruf: „Wenn wir zusammenstehen, werden schwere Arbeiten leicht.“

Die Schriftführerin Christa Ihle las den ausführlich geführten 106. Geschäftsbericht vor. Vom Schatzmeister erfuhren wir durchweg positive Zahlen.

Im musikalischen Bericht bedankte sich unser Chorleiter Otmar Wiedenmann bei allen Sängern und Sängerinnen, sowie der Vorstandschaft für ihr Engagement. Besonderer Dank ging an die beiden Stimmbildner. Für unser Konzert am 5.11.2011 wird ein Orchester verpflichtet, sowie Solisten aus den eigenen Reihen. Wiener Charme ausgedrückt durch Liebeslieder und Operettenmelodien werden alle Besucher verzaubern. Zu unserem Konzertprojekt können noch interessierte Sänger und Sängerinnen einsteigen. (Dienstag 19:00 Uhr ) Eine Teilnahme am Probewochenende und regelmäßiger Besuch der Proben sind erforderlich.

Die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft nahm Herr Bacher vor.

Für lückenlosen Singstundenbesuch wurde 23 Mitglieder gedankt.

Die Satzung wird in 2 Punkten neu gefasst.

Die Wiederwahl unseres 1. Vorsitzenden für ein weiteres Jahr erfolgte einstimmig. Seine Arbeit für den Verein wurde vom 2. Vorstand besonders herausgehoben und im Namen aller herzlich gedankt.

Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden 6 Personen geehrt und bekamen die silberne Notenschlüsselbrosche. Dies sind: G. Hopf, Ch. Meyer, M. Matthias, M. Rausch, M. Sprattler und M. Spatschke, unsere Vizedirigentin, Stimmbildnerin und Solistin.

(Christa Haferkamp )

Maria Sprattler, Margot Spatschke, Monika Rausch, Margarete Matthias,

Christa Meyer, Rolf Hettmannsperger, Gisela Hopf (v. l.)

 

 
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