Chorgemeinschaft
Dank an Max Botterer
Sonntag, 30. Januar 2011 um 17:46 Uhr

Rolf Hettmannsperger, Max Botterer (v. l.)


Die Weihnachtsfeier der Lyra war der gebührende Rahmen um unserem Max Botterer zu danken. Er versah das Amt des 2. Vorsitzenden seit März 1988 bis März 2010. Mit viel Einfühlungsvermögen verkörperte er den 2. Vorsitzenden so überzeugend, dass es sich auf den ganzen Verein übertrug. Er ist uns immer ein guter Freund, treuer Mitarbeiter, dem wir großen Respekt zollen. Besonders hervorzuheben sind die unzähligen Solopartien bei Konzerten und sonstigen Anlässen und Veranstaltungen zum Wohle und Ansehen der Lyra – auch weit über die Grenzen unserer Heimatstadt hinaus. Stehender Applaus und die Überreichung eines Präsentes durch den 1. Vorsitzenden bestätigten den Dank für den Einsatz bei der Lyra.

 

 
Weihnachtsfeier 19.12.2010
Sonntag, 16. Januar 2011 um 16:20 Uhr

FÜR IHRE VERDIENSTE um die „Lyra“ wurden (von links)Gerhard Lippold, Klaus Schneider, Horst Bauder (alle 60 Jahre Mitglied),

Rolf Hettmansperger Wolfgang Gehring, Klaus Hettmannsperger (50 Jahre)und Norbert Eiche für 40-jähriger Mitgliedschaft geehrt.

 

Drum singe wem Gesang gegeben. Weihnachtsfeier und Ehrungen bei der Chorgemeinschaft Lyra.

 (hüb). Mit dem Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ stimmten sich die Sängerinnen und Sänger und ihre Gäste auf ihre traditionelle vorweihnachtliche Feier ein. In diesem Sinne begrüßte der Vorsitzende Rolf Hettmannsperger die Anwesenden. In seiner Ansprache ermunterte er die Chorgemeinschaft an der Tradition des Liedersingens festzuhalten als einer Quelle für Kraft und innere Ruhe. Musik und Rhythmus, wusste schon der Philosoph Platon, finden ihren Weg zu den geheimsten Plätzen der Seele. Erleben und spüren konnte man dies, als die alten vertrauten Weihnachtslieder erklangen oder der gemischte Chor, der Männer – und Frauenchor und die großartigen Solisten sich mit ihren Darbietungen in die Herzen der Zuhörer sangen. Ihre Vielseitigkeit stellten sechs Akteure mit der Aufführung des Schwanks „Der Organisator oder der 50. Geburtstag“ aus der Feder von Norbert Kiefer eindrucksvoll unter Beweis. Nicht nur Gesang war an diesem Abend angesagt, denn der festliche Rahmen war bestens geeignet, langjährige verdiente Mitglieder zu ehren. Im Namen des Badischen und Deutschen Chorverbandes konnte der Kreisvorsitzende des Sängerkreises Bruchsal, Norbert Eiche für 40 Jahre, Wolfgang Gehring, Klaus Hettmannsperger und Rolf Hettmannsperger für 50 Jahre Aktivität bei der Lyra ehren. In seiner Laudatio würdigte er die Treue und das beeindruckende Engagement, das die Geehrten dem Verein immer wieder entgegenbrächten, motiviert von ihrem unermüdlichen Vorsitzenden Rolf Hettmannsperger. Ihm gebührte ein besonderer Dank. Seit 46 Jahren ist er in der Verwaltung tätig, davon 17 Jahre als zweiter Vorsitzender und Sängervorstand. Seit 1992, 18 Jahre wirkt er als erster Vorsitzender des Vereins. Sein Name, hieß es, sei untrennbar mit der Lyra Bruchsal verbunden. Ihm oblag es auch, von Vereinsseite langjährige Sangesfreunde zu ehren, die sich als Stütze des Vereins große Verdienste erworben hätten. Auch hier standen Norbert Eiche, Wolfgang Gehring, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde, und Klaus Hettmannsperger an vorderster Stelle. Alle Geehrten zeichneten Hilfsbereitschaft, Pflichterfüllung und Zuverlässigkeit aus. Über eine Ehrung für langjährige Mitgliedschaft durften sich Ralf Kasel (40 Jahre), Siegfried Holler (50 Jahre) und Siegfried Feldmann (60 Jahre) freuen. Schon 60 Jahre halten Horst Bauder und Gerhard Lippold dem Verein die Treue. Der zweite Vorsitzende, Klaus Schneider übernahm es im Namen des Vereins, seinen Vorsitzenden Rolf Hettmannsperger zu ehren. Er nannte ihn „die treibende Kraft unsrer Sängersache, ohne die all unsere Aktivitäten nicht möglich wären.“ Die lange Zeit, hieß es, seit seinem Eintritt in die Chorgemeinschaft sei geprägt von Tatkraft, Verlässlichkeit und Herz. Er sei ein Glücksfall für die Lyra. Mit diesen Worten würdigte im Namen der Stadt Bruchsal auch Bürgermeister Hockenberger die herausragende Leistung von Rolf Hettmannsperger. Auch sei die Lyra für das kulturelle Leben der Stadt ein Glücksfall.

 

 

 

 
„Die Lyra trägt zum gesellschaftlichen Gelingen der Stadt Bruchsal bei“
Mittwoch, 17. Februar 2010 um 17:42 Uhr

Bruchsal (mar). Seit 1949 sind Max Botterer und Erich Siegele Sänger bei der Lyra. Im Alter von 14 und 15 Jahren traten sie in die Chorgemeinschaft ein und treffen sich seitdem regelmäßig mit anderen sangesfreudigen Männern und – seit 1983 – auch mit Frauen. „Mein Vater und mein Bruder waren in der Lyra. Da war es selbstverständlich, dass ich auch zur Lyra ging“, sagte Max Botterer bei der Chorweihnachtsfeier. Für ihre 60-jährige aktive Mitgliedschaft überreichte der Kreisvorsitzende des Sängerkreises Bruchsal, Manfred Zimmermann, ihm und Erich Siegele die Ehrennadel in Gold des Deutschen Chorverbandes und eine Urkunde. „Die Lyra nimmt kulturelle Aufgaben mit Erfolg wahr“, sagte Zimmermann und zitierte Konrad Adenauer: „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat". Weil Michael Moritz und Norbert Kiefer seit 25 Jahren aktive Lyra-Mitglieder sind, überreichte Zimmermann ihnen Urkunden und die silberne Ehrennadel des Badischen Chorverbandes. Geehrt wurden die Jubilare auch von der Chorgemeinschaft selbst. „Die Sangeskameraden haben sich immer zu unseren Zielen bekannt“, sagte der Lyra-Vorsitzende, Rolf Hettmannsperger. Ein wichtiges Ziel des Chores sei es, das kulturelle Leben in der Stadt zu bereichern. Im Advent hat die Lyra mit einem Benefizkonzert 3000 Euro für das Kinderhaus Sankt Josef gesammelt. Zur Lyra gehören 75 Sängerinnen und Sänger, insgesamt hat sie 260 Mitglieder. Auch den nicht-aktiven Jubilaren sprach Hettmannsperger seine Anerkennung aus: Kurt Bachmann und Gerhard Stumpf für 60 Jahre Mitgliedschaft, Roland Bronner, Norbert Kiefer und Heinz Pfleger für 40 Jahre und Manfred Jäger, Siegfried Schlegel und Anne Wolfand für 25-jährige Mitgliedschaft. Der älteste Sänger ist gleichzeitig auch am längsten dabei: Willi Klein ist 96 Jahre alt und singt seit 81 Jahren in der Lyra. „Die Lyra trägt zum gesellschaftlichen Gelingen der Stadt Bruchsal bei“, sagte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. Sie bedankte sich bei den Jubilaren „für ihr Engagement für die Stadt“ und bezeichnete die Sängerinnen und Sänger als „Kulturboten für die Sangesfreudigkeit in Bruchsal“.

Manfred Zimmermann, Kreisvorsitzender des Sängerkreises Bruchsal, ehrte Erich Siegele, Max Botterer, beide seit 60 Jahren Lyra-Sänger, Michael Moritz, Norbert Kiefer singen seit 25 Jahren in der Lyra, Rolf Hettmannsperger, Vorsitzender der Chorgemeinschaft (v.l.)

Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Lyra nahmen Max Botterer (2. v. l.)

und Erich Siegele (3. v. l.) ein Geschenk vom Vorsitzenden der Chorgemeinschaft,

Rolf Hettmannsperger (1. v. l.), entgegen.

 

 
3000 Euro für den Neubau Kinderhaus St. Josef
Montag, 21. Dezember 2009 um 09:57 Uhr

Chorgemeinschaft Lyra spendete Erlös aus ihrem Benefizkonzert (hüb).

In diesem Jahr“, weiß Rolf Hettmannsperger, Vorsitzender der Chorgemeinschaft Lyra 1904 e.V. Bruchsal, „konnten wir unser 105 jähriges Jubiläum begehen. Dies war uns nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Anliegen, mit einem Benefizkonzert in der St. Josef Kirche eine gute Sache zu unterstützen, die der Zukunft unserer Gesellschaft, den Kindern, zu Gute kommt.“ Die Chorgemeinschaft, war zu erfahren, tut dies auch, um die Verbundenheit und Dankbarkeit mit Pfarrer Edgar Neidinger zum Ausdruck zu bringen, der seine Wirkungsstätten immer wieder für Konzerte und so manche Proben kostenfrei zur Verfügung stellt. So freute sich der Vorsitzende, gemeinsam mit der Schriftführerin Christa Ihle, dem Hausherrn der Josefkirche einen Scheck über stolze 3000 Euro überreichen zu können. „Die großzügige Spende soll“, so Pfarrer Neidinger,„der Grundstock für die Ausstattung der Gruppenräume im künftigen neuen Kinderhaus St. Josef sein.“ Die Ausschreibungen hierfür laufen, hieß es, Bauherr ist die Stadt Bruchsal, der Träger die Seelsorgeeinheit St. Josef, Hof – und Stadtkirche. Die Auftragsvergabe ist für Februar 2010 geplant. Entstehen soll das Kinderhaus auf dem Freigelände hinter der St. Josefkirche, das schon in den Gründerjahren der Kirche für einen Kindergarten vorgesehen war. Anstoß dazu war der gesetzliche Anspruch auf einen Kindergartenplatz auch für Kinder unter drei Jahren ab dem Jahr 2013 sowie die dringend nötige Renovierung des bestehenden Kindergartens in der Werner-von-Siemens- Straße. Im neuen Kinderhaus beheimatet werden neun Gruppen sein, davon fünf Gruppen für Kinder unter drei Jahren. Die bisherigen vier Gruppen ziehen dann ins neue Domizil um.

 

Christa Ihle, Edgar Neidinger, Rolf Hettmannsperger (v. l.)

 
Zeitinsel der Besinnung mit der „Lyra Bruchsal“
Freitag, 18. Dezember 2009 um 10:47 Uhr
Es gibt sie noch, die Momente der Ruhe, Entspannung und Meditation im umtriebigen Geschehen der Vorweihnachtszeit, wenn auch nur noch als Zeitinseln, dafür aber umso bemerkens- und anerkennenswerter. Man findet sie noch, unter anderem auch dort, wo Musik sich zu Worten und Texten gesellt, die die weihnachtliche Botschaft herüberbringen und zur Besinnung einladen. Dies verdient Zustimmung und Anerkennung, insbesondere wenn - wie in diesem Fall - ein Chorleiter vom Format eines Otmar Wiedenmann-Montgomery es versteht, seine Chorgemeinschaft Lyra Bruchsal,  Solisten und ein Bläserensemble so einzubinden, dass, einem großen Bilderbogen gleich, das Geschehen vom Aufruf zur Umkehr und der adventlichen Verheißung bis zur Ankunft des Erlösers und der Anbetung der Könige vor dem geistigen Auge des Zuhörers vorbeizieht. Einen großen Anteil am Konzert in der vollbesetzten Kirche St. Josef hatte der stimmgewaltige Chor der Lyra mit Chorwerken u.a. aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dem Hymnus „Christe, redemptor omnium“ von Pater Basil Breitenbach aus dem Kloster Einsiedeln und Gustav Holsts „In The Bleak Midwinter“ , wobei die Einbeziehung des Blechbläserensembles aus zwei Trompeten und zwei Posaunen aus Heidelberg unter der Leitung von Harald Schneider dank einer ungetrübten Intonation weihnachtlichen Glanz verbreitete. Die Gesangssolisten erfreuten das Publikum mit der Arie „Das Volk, das da wandelt im Dunkel“ aus dem „Messias“ von Händel, wofür die sonore Bassstime Alois Schnorrbergers wie geschaffen schien, und den „Weihnachtsliedern“ von Peter Cornelius. Diese Aufgabe übernahmen wechselweise die Mezzosopranistin Margot Spatschke, sicher und souverän in allen Tonlagen und Max Botterer mit seiner warmen  Baritonstimme. Mit dem Schlussteil aus „Die Könige“ gab er dem Konzert einen besonderen Akzent: zunächst mächtig und gravitätisch, beginnend und schließlich mit einem zu Herzen gehenden „Schenk ihm dein Herz“ in mezza voce. Ein weiterer Höhepunkt war John Henry Hopkin’s „Three Kings of Orient“, ein köstliches Terzett der Könige, verkörpert vom Chorleiter, diesmal als Tenor, Max Botterer und Alois Schnorrberger, an der Truhenorgel sicher begleitet von Patrick Wippel, der auch am Keyboard und an der großen Orgel stark gefordert war. Auch die Zuhörer waren mit adventlichen und weihnachtlichen Liedern einbezogen in das Geschehen. Bei ihnen bedankte sich am Schluss der Vorsitzende Rolf Hettmannsberger, nicht nur für ihre Aufmerksamkeit, sondern dafür, dass  sie mit ihrem Eintrittsgeld für dieses Weihnachtskonzert, „einer weiteren Perle in der Kette der Chorkonzerte der Lyra“, einen finanziellen Beitrag zum Neubau des Kindergartens St. Josef leisteten.                                                                                                                                                      Herbert Menrath 

 

 
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